[AU] Politik in Australien bereitet der E-Zigarette den Garaus

Auf australische Dampfer kommen schwere Zeiten zu. Die Politiker in Australien scheinen komplett dem Einfluss der ANTZ zu unterliegen, denn sie würgt der Tabakschadensminimierung mittels E-Dampfprodukten immer mehr ab.

Ab dem 01. Oktober 2021 wird es in Australien nicht mehr möglich sein Nikotin für E-Liquids zu importieren. Dies wird nur noch möglich sein mittels eines ärztlichen Rezeptes!

Laut Dr. Colin Mendelsohn im Artikel “Freedom of choice has been cancelled and will cost lives from tomorrow – Die Wahlfreiheit ist abgesagt und wird ab morgen Leben kosten1, sind aktuell in Australien wohl nur 15 Ärzte bereit solche Rezepte für Dampfer auszustellen.

Dies wird für die öffentliche Gesundheit ziemlich starke Folgen haben:

Viele Dampfer werden wieder rauchen. Andere importieren Nikotin ohne Rezept und riskieren hohe Geldstrafen, und der Schwarzmarkt wird florieren.

Für den illegalen Import von Nikotin sind Geldstrafen von bis zu 222.000.-$ vorgesehen.

Aber nicht nur das Dampfer rückfällig werden könnten und wieder beginnen zu rauchen, den aktuell ca. 3 Millionen Rauchern in Australien wird so der Umstieg auf die schadensminimierende Alternative maximal erschwert, wenn nicht sogar unmöglich gemacht.

Auch in Australien wurde dieses Gesetz damit begründet zu verhindern, dass Jugendliche anfangen zu dampfen. Dabei gilt auch hier wie im Rest der Welt: Jugendliche mögen zwar mit der E-Dampfe experimentieren, dass Risiko einer “Nikotinabhängigkeit” ist aber gering, im Vergleich mit den allzugut bekannten Risiken und Gefahren, welche das Rauchen mit sich bringen kann.

Dr. Mendelsohn fordert, dass Australien den neuseeländischen Weg folgen sollte und erwachsenen Menschen den Zugang zu nikotinhaltigen E-Dampfprodukten ermöglichen sollte mittels Dampferläden und Alterskontrolle.

Das Dampfen von Jugendlichen kann auf die gleiche Weise eingeschränkt werden, wie wir andere Produkte für Erwachsene verwalten, mit strenger Altersüberprüfung für den Einzelhandel und Online-Verkauf, strengen Strafen für den Verkauf an Minderjährige, Lizenzierung von Vape-Shops und öffentlichen Nachrichten, um das Dampfen als Instrument zur Raucherentwöhnung für Erwachsene darzustellen.

Auch in meinen Augen ist dieses Vorgehen der australischen Regierungen absolut falsch. E-Dampfprodukte ermöglichen es rauchenden Menschen einfach einen Rauchstopp zu erlangen. Statt den Umstieg zu behindern sollte die Regierung E-Dampfprodukte fördern. Australien zeigt hier auch ganz deutlich: die Gesundheit ist egal, es geht nur darum die E-Dampfe vom Markt zu drängen und so weiterhin schön die Tabaksteuer zu kassieren.

Weiterführende Informationen

Quellen

  1. https://www.spectator.com.au/2021/09/freedom-of-choice-has-been-cancelled-and-will-cost-lives-from-tomorrow/

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