DE – Regierung fördert E-Zigarettenstudie

Das Bundesgesundheitsministerium finanziert eine Studie mit dem Thema:

Der Konsum von elektronischen Dampf- erzeugnissen (eDe) unter Jugendlichen

Es ist schon interessant, da käut die Politik seit Monaten die konjunktiven Ausfertigungen der WHO Kollaborationsstelle für Tabakkontrolle im DKFZ und BfR nach, ohne sich mit den weltweit anderen existierenden Studien auch nur im entferntesten auseinanderzusetzen und jetzt, wo die ersten Gesetzesentwürfe zum Tabakprodukterichtlinie und Jugendschutz((http://ch-lippmann.de/blog/dampffreiheit/2015/04/23-04-2015-bmfsfj-e-zigaretten-und-e-shishas-novellierung-des-jugendschutzgesetzes/)) in Sachen E-Zigaretten unterwegs sind, kommt das Gesundheitsministerium auf die Idee eine Studie zu finanzieren.

Diese Studie wird an der Frankfurt University of Applied Sciences, unter der Leitung von Prof. Dr. Heino Stöver durchgeführt.

Pressemitteilung: Teenager und E-Zigaretten – Chancen und Gefahren

Projektbeschreibung: Der Konsum von elektronischen Dampferzeugnissen (eDe) unter Jugendlichen

Ich frage mich, weshalb beschließt das Ministerium ERST JETZT die Förderung einer Studie?
Die meisten Politiker über Fraktionen haben sich ihre Meinung schon gebildet bzw. die Meinung der Institutionen (DKFZ((http://ch-lippmann.de/blog/dampffreiheit/2015/06/memorandum-gegen-die-e-zigarette/)) / BfR((http://ch-lippmann.de/blog/dampffreiheit/2015/04/26-04-2015-ig-ed-irrefuehrendes-gutachten-des-bfr-und-die-antwort-eines-wissenschaftlers/)) ) einfach übernommen.
Wem nützt die Studie bzw. wie werden die Ergebnisse wohl interpretiert werden?
Und viel wichtiger: werden wir die Ergebnisse überhaupt zu Gesicht bekommen?

Positiv an der Sache ist, dass Prof. Dr. Heino Stöver((http://www.frankfurt-university.de/fachbereiche/fb4/kontaktfb4/professorinnen/heino-stoever.html)) diese Studie leiten wird, denn er hat sich auch sehr offen gegenüber der E-Zigarette im Alternativen Drogen- und Suchtbericht((http://ch-lippmann.de/blog/dampffreiheit/2015/05/alternativer-drogen-und-suchtbericht-2015/)) geäußert.