BGN – E-Zigarette: Gefährdung durch Passivdampf?

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat die mögliche Gefährdung durch Passivdampf bei Benutzung einer E-Zigarette am Arbeitsplatz untersucht.

Das Ergebnis wurde im Jahrbuch Prävention 2013/2014 ((BGN Jahrbuch Prävention 2013/2014))  S. 36-37 veröffentlicht.
Eine ausführliche Beschreibung der Untersuchung findet man unter http://bgn.de ⇒ Shortlink ⇒ 1350

Dort wurde festgestellt:

“Die bisherigen Untersuchungsergebnisse belegen, dass die gesundheitliche Gefährdung durch Passivdampfen als deutlich geringer einzuschätzen ist als die Gefahren, die vom Tabakrauch bzw. vom ETS ausgehen. Während beim Tabak aufgrund des Verbrennungsprozesses unter anderem eine Vielzahl von krebserzeugenden Stoffen partikelgebunden freigesetzt wird, handelt es sich beim E-Zigaretten-Konsum ausschließlich um einen Verdampfungsprozess, durch den nur geringe Mengen an Liquid-Inhaltsstoffen mit der Ausatemluft in die Umgebung gelangen.
Diese Mengen konnten in einer Büromessung unter Worst-Case-Bedingungen nur mittels hochempfindlicher Messverfahren erfasst werden. Unter üblichen Lüftungsbedingungen wären sie noch deutlich niedriger
ausgefallen.”

Dies bedeutet m.E., dass eine Gefährdung durch Passivdampf am Arbeitsplatz ausschliessbar ist!