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TPD2 – Meldesystem zu E-Zigaretten

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Kommentar von Bernd Mayer

Falls jemand daran zweifelt, dass die Implementierung der TPD2 das Ende des Dampfens in der derzeitigen Form zur Folge haben wird, möge sich die aktuelle Version (5. Mai 2015) des von der EU vorgesehenen Meldesystems für die Markteinführung von Ecigs anschauen. Da bekommt man den Eindruck, dass es nicht um elektronische Dampfgeräte sondern um aufmunitionierte Schützenpanzer geht.

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Das Dokument strotzt von Forderungen nach unsinnigen, z.T. nicht verfügbaren Daten zur dermalen, oralen und inhalativen Toxizität sowie hochgradig überzogenen Hürden, wie z.B. Emissionsmessungen. Besonders pikant is dabei, dass auch in absehbarer Zeit keine standardisierten Bedingungen verfügbar sein werden. Wenn das mal der Fall sein sollte, müssen die Hersteller ihre Messungen unter diesen Bedingungen wiederholen.
Würde man eine derartiges Meldesystem auf andere gebräuchliche Produkte anwenden, wäre das das Ende für Geschirrspülmittel und WC-Reiniger. Auch Räucherstäbchen und Spritzkerzen für den Weihnachtsbaum hätten keine Chance.

Es ist zu befürchten, dass die kleinen Shops und Modder, die wir alle kennen und schätzen gelernt haben, in diesem System nicht überleben werden. Aber die Tabakkonzerne werden es schon hinkriegen. Das war ja letztendlich das Ziel dieser Richtlinie.

Quelle: Facebook

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