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[IT] CoEHAR – COVID-19 und das Verhalten von Raucher und Dampfer

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Eine Umfrage des COEHAR aus Italien untersuchte das Verhalten von Raucher, ehemalige Raucher, niemals Raucher und Dampfern während des Lockdowns aufgrund von COVID-19.

Die Forscher befragten knapp 2000 Menschen aus Italien, wie sie mit der Situation des Lockdowns in Bezug auf ihr Verhalten umgegangen sind 1. Die Teilnehmer wurden in Gruppen unterteilt: exklusiv nur Raucher, Rauchen und Dampfen parallel (Dual-Use), Rauchen und Tabakerhitzer parallel (Dual-Use), Ex-Raucher, nur Dampfer, nur Nutzer von Tabakerhitzer und Niemals-Raucher.

Die erste Auswertung ergab, dass Raucher etwas weniger rauchten, welches u.a. darauf zurückzuführen ist, dass Raucher aufgrund familiärer Umstände nicht immer und überall rauchen konnten. Der zweite Block war die Auswertung des Akkumulationsverhaltens in Bezug auf die Konsumprodukte wie Tabakzigaretten oder E-Liquids. Ähnlich wie bei Toilettenpapier oder Lebensmittel die während eines Lockdowns nicht so einfach verfügbar sind und daher vorab aufgefüllt bzw. gebunkert werden, hat es sich auch bei Tabakzigaretten sowie E-Liquids für E-Dampfprodukte verhalten. D.h. diese Produkte wurden vorab vermehrt gekauft. Der Konsum wiederum unter den exklusiven Nutzer diverser Tabak- oder E-Dampfprodukte ist während des Lockdowns aber gleich geblieben.

Interessanterweise haben 29,7% ehemaliger Raucher angegeben, dass sie während der Sperrung daran gedacht haben wieder das Rauchen anzufangen und etwa 3% der Niemals-Raucher dachten daran das Rauchen zu beginnen.

Viele Raucher konsumieren Nikotin um Anspannung, Stress oder Angstzustände zu lindern. Hier sollte angesetzt werden und die E-Dampfe als risikominimierende Alternative für den Nikotinkonsum platziert werden.

Weiterführende Informationen

Footnotes

  1. https://doi.org/10.4081/hpr.2020.9124

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